La Palma hat weit mehr zu bieten als Sonne und Meer.
Für Eure Ausflüge haben wir Wanderungen, Badeplätze, Museen und Restaurants zusammengestellt. So könnt Ihr die Insel in Eurem eigenen Tempo entdecken.
Für Eure Ausflüge haben wir Wanderungen, Badeplätze, Museen und Restaurants zusammengestellt. So könnt Ihr die Insel in Eurem eigenen Tempo entdecken.
Die örtlichen Wanderwege sind häufig grün-weiß als SL markiert. Sie sind meist kürzer als zehn Kilometer; Länge und Schwierigkeit solltet Ihr dennoch vor jeder Tour prüfen.
Nehmt feste Schuhe, ausreichend Wasser und eine leichte Jacke mit. Gerade in den Bergen kann das Wetter schnell wechseln.
Mit einem Mietwagen erreicht Ihr viele Ausgangspunkte flexibel. Informiert Euch vor der Fahrt über Zufahrt, Parkmöglichkeiten und den Zustand des Weges.
Rundweg von etwa 4,5 bis 6,5 Kilometern; plant ungefähr zwei Stunden ein.
Der Weg führt durch eine reizvolle Kulturlandschaft, vorbei an alten Wohnhöhlen und eindrucksvollen Drachenbäumen.
Auf ungefähr drei Kilometern eröffnet Euch der leichte Rundweg mehrere Ausblicke in die Caldera de Taburiente. Rechnet mit etwa ein bis eineinhalb Stunden.
Ein Spaziergang durch den dichten Lorbeerwald. Für etwa vier Kilometer hin und zurück solltet Ihr eineinhalb bis zwei Stunden einplanen. Welche Abschnitte zugänglich sind, prüft Ihr am besten vor dem Aufbruch.
Weitere geführte Wanderungen findet Ihr bei unserem Wanderpartner Graja Tours: https://wandern-auf-la-palma.de/de/
Auf La Palma findet Ihr lange schwarze Sandstrände, kleine Buchten und Badestellen zwischen Felsen. Der dunkle Sand verdankt seine Farbe dem vulkanischen Ursprung der Insel. An vielen Orten geht es ruhiger zu als an den großen Stränden Teneriffas oder Gran Canarias.
Der Atlantik verlangt dennoch Aufmerksamkeit: Achtet auf die Hinweise des Rettungsdienstes und auf die Strandflaggen. Grün signalisiert gute Badebedingungen, Gelb mahnt zur Vorsicht und bei Rot dürft Ihr nicht baden.
Der Ausbruch des Tajogaite im Jahr 2021 hat die Westküste verändert. Puerto Naos ist wieder zugänglich und wird weiterhin auf CO₂ überwacht; die frühere Playa de los Guirres wurde von Lava überdeckt. Prüft vor einem Ausflug die aktuellen Zugänge und beachtet Absperrungen und Hinweise vor Ort.
Puerto Naos liegt auf der sonnigen Westseite von La Palma und besitzt einen der bekanntesten schwarzen Sandstrände der Insel. Olivinkristalle verleihen dem vulkanischen Sand stellenweise einen grünlichen Schimmer. Palmen spenden Schatten, und die Promenade verbindet den Strand mit Restaurants, Terrassen und Unterkünften. Der Zugang ist weitgehend barrierearm.
Nach dem Ausbruch des Tajogaite war Puerto Naos wegen erhöhter CO₂-Werte lange gesperrt. Der Strand ist wieder zugänglich; achtet bei einem Besuch auf die aktuellen örtlichen Hinweise.
Die Playa del Puerto de Tazacorte liegt an der Mündung des Barranco de las Angustias und gehört zu den längsten schwarzen Sandstränden der Insel. Ein Wellenbrecher dämpft Strömung und Brandung, weshalb der Strand besonders bei Familien beliebt ist. Promenade, barrierearme Zugänge, Parkmöglichkeiten, Bushaltestelle sowie Restaurants und Cafés liegen direkt in der Umgebung. Vom Strand lässt sich außerdem einer der schönsten Sonnenuntergänge an La Palmas Westküste beobachten.
Charco Verde ist eine rund 150 Meter lange Bucht südlich von Puerto Naos, eingerahmt von Klippen und Bananenplantagen. Schwarzer Sand, meist mäßiger Wellengang und die geschützte Lage machen sie bei Familien beliebt. Der Strand ist über die Straße erreichbar und verfügt über Parkplatz, Rampen und Laufstege, Außenduschen, Toiletten sowie einen kleinen Kiosk mit Terrasse. Einige Dienstleistungen, darunter der öffentliche Nahverkehr, können saisonabhängig sein.
Unterhalb von Las Indias im Südwesten La Palmas liegen Zamora Grande und Zamora Chica, zwei schwarze Sandbuchten, die durch einen Felsen voneinander getrennt sind. Vom Parkplatz oberhalb der Klippe führen Treppen hinunter zum Meer. Die geschützte Lage und die vulkanische Kulisse machen La Zamora zu einem beliebten Rückzugsort; bei geeignetem Wellengang kommen auch Surfer hierher. Da es keine dauerhafte Badeaufsicht gibt und Strömung sowie Brandung kräftig sein können, ist besondere Vorsicht geboten.
Punta Larga ist eine gut 100 Meter lange Bucht aus schwarzem Sand im Küstengebiet von Fuencaliente. Drei ins Meer geflossene Lavazungen formten den kleinen Strand, der heute durch einen Wellenbrecher geschützt wird. Treppen erleichtern den Einstieg ins Wasser; Parkplatz, Busverbindung und Einkehrmöglichkeiten befinden sich in der Umgebung. Die Bucht ist nicht überwacht. Auch bei meist mäßigem Wellengang sollten Familien die aktuellen Bedingungen prüfen und Kinder am Wasser begleiten.
Die Playa Echentive, auch Playa Nueva genannt, entstand 1971 durch die Eruption des Vulkans Teneguía. Der rund 300 Meter lange schwarze Strand liegt in einer jungen Lavalandschaft nahe der Südspitze und ist trotz seines wilden Charakters mit dem Auto erreichbar. Zwischen den Felsen befinden sich natürliche Meerwasserbecken, die etwas Schutz vor der Brandung bieten. Der offene Strand selbst ist jedoch unbewacht und der Atlantik kann rau sein; Baden ist nur bei passenden Bedingungen ratsam.
Die Playa del Faro liegt unterhalb des alten und des neuen Leuchtturms von Fuencaliente, nur wenige Schritte von den Salinen und dem Meeresreservat entfernt. Die kleine Bucht besteht aus schwarzem Sand und Kies; ein geschützter Abschnitt wird auch von Fischerbooten genutzt. Der Strand lässt sich gut mit einem Besuch der Leuchttürme und Salinen verbinden, besitzt aber nur wenige Dienstleistungen und keine dauerhafte Badeaufsicht. Vor dem Baden sollten daher Wellengang und örtliche Hinweise geprüft werden.
La Salemera liegt an der Südostküste von Villa de Mazo in einem kleinen, traditionellen Fischerort. Neben dem dunklen Strand befindet sich ein großes, durch die Küstenfelsen geschütztes Meerwasserbecken, das besonders bei Familien beliebt ist. In der Umgebung gibt es Möglichkeiten zur Einkehr, und der Leuchtturm prägt das Bild der Bucht. Wind und Atlantikwellen können dennoch deutlich spürbar sein; die Bedingungen im offenen Meer sollten nicht mit denen des geschützten Beckens verwechselt werden.
Los Cancajos liegt an der Ostküste zwischen Flughafen und Santa Cruz de La Palma. Ein Wellenbrecher aus Vulkangestein schützt die schwarze Sandbucht und sorgt häufig für ruhigeres Wasser. Die abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft macht den Strand besonders für Schnorcheln und Tauchen interessant. Zur Ausstattung gehören barrierearme Zugänge, Parkplatz, Busverbindung, Duschen, Toiletten sowie der Verleih von Liegen und Sonnenschirmen. Restaurants, Hotels und Apartments befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Die Playa de Bajamar liegt an der Küste von Breña Alta, unmittelbar südlich von Santa Cruz de La Palma zwischen dem Yachthafen und dem Naturdenkmal Risco de la Concepción. Der rund 700 Meter lange schwarze Sandstrand wird das ganze Jahr über gern von Einheimischen besucht. Er bietet barrierearme Zugänge, Parkplatz, Duschen und Toiletten; Cafés und Restaurants befinden sich in der Nähe. Durch ihre Lage an der Ostküste eignet sich die Bucht besonders gut, um den Sonnenaufgang zu erleben.
Der Stadtstrand von Santa Cruz de La Palma wurde im April 2017 eröffnet und brachte den schwarzen Vulkansand an die Avenida Marítima zurück, wo früher die historische Caleta del Varadero lag. Heute bietet der leicht zugängliche Familienstrand Duschen, Toiletten, Sonnenschirmverleih und Sportbereiche für Beachvolleyball und Strandfußball. Auch Windsurfen, Kitesurfen und Wingfoilen werden hier ausgeübt. Restaurants, Geschäfte und der historische Stadtkern liegen direkt auf der anderen Seite der Promenade.
Die Playa de los Nogales liegt unterhalb der Steilküste von Puntallana und vereint schwarzen Sand, grüne Hänge und den offenen Atlantik. Vom Parkplatz führt ein Fußweg mit Treppen hinunter zum Strand; der Rückweg verlangt entsprechend Kondition. Nogales ist landschaftlich eindrucksvoll und bei erfahrenen Surfern beliebt, aber starke Strömungen und kräftige Brandung machen das Baden gefährlich. Es gibt keine Badeaufsicht. Schon bei unruhiger See sollte man den Strand nur vom sicheren Ufer aus genießen.
Die kleine, naturbelassene Playa Bujarén liegt unterhalb der Steilküste von Garafía. Sie ist nur zu Fuß über einen steilen, anspruchsvollen Pfad oder vom Meer aus erreichbar. Im Sommer kann sich in der Bucht schwarzer Sand sammeln; zu anderen Zeiten ist sie überwiegend steinig.
Der Zugang ist nichts für einen gewöhnlichen Strandspaziergang. Trittsicherheit, feste Schuhe, ausreichend Wasser und eine realistische Einschätzung des Rückwegs sind wichtig. Die abgelegene Bucht ist unbewacht; Strömungen und Brandung können selbst erfahrene Schwimmer überraschen. Bei unsicherem Wetter oder starkem Wellengang sollte man auf den Abstieg und das Baden verzichten.
An der Küste von San Andrés y Sauces liegen zwei unterschiedliche Badeplätze dicht beieinander. Puerto Espíndola ist eine kleine schwarze Strandbucht neben dem Fischerhafen. Wenige Minuten entfernt bietet Charco Azul mehrere natürliche Meerwasserbecken, die durch Felsen vor der direkten Brandung geschützt sind. Gute Zugänge, Sonnendecks, Duschen, Toiletten und Gastronomie machen die Anlage besonders familienfreundlich. Bei starkem Seegang können Wellen dennoch über die Begrenzungen schlagen; Absperrungen sind deshalb immer zu beachten.
Die Naturschwimmbecken von La Fajana liegen an der Küste von Barlovento und bestehen aus mehreren Becken, die laufend mit Atlantikwasser gespeist werden. Felsbarrieren schützen die Badebereiche vor der direkten Brandung; unterschiedliche Tiefen und ein barrierearm zugänglicher Bereich machen die Anlage für viele Besucher geeignet. Duschen, Toiletten, Sonnenterrassen und ein Restaurant ergänzen das Angebot. Bei starkem Seegang können die Becken aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, auch wenn das Wasser darin ruhig wirkt.
La Palma überrascht mit einer vielfältigen Museumslandschaft. Archäologische Parks erzählen vom Leben der Benahoariten, andere Häuser von Seide, Keramik, Seefahrt, Landwirtschaft, Kunst und den Festen der Insel. Manche verbinden Ausstellung und Werkstatt mit dem Verkauf regionaler Erzeugnisse. Informiert Euch vor Eurem Besuch über Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen: Kleinere Häuser öffnen teilweise nur nach Vereinbarung.
Das MAB im Zentrum von Los Llanos de Aridane vermittelt, wie die Benahoariten vor der kastilischen Eroberung auf La Palma lebten. Rekonstruktionen, archäologische Funde und anschauliche Darstellungen behandeln Wohnformen, Ernährung, Handwerk, Viehhaltung, Felsritzungen und religiöse Vorstellungen der Ureinwohner. Adresse: Calle Las Adelfas 3, Los Llanos de Aridane
La Zarza in Garafía ist eine der bedeutendsten Felsbildstationen La Palmas. Auf 29 Tafeln erscheinen Spiralen, Kreise, Mäander und Linien. Ein kleines Standortmuseum führt in die vorspanische Kultur ein; anschließend folgt der Rundweg durch den Wald zu den originalen Petroglyphen von La Zarza und La Zarcita. Der Zugang liegt an der LP-1 bei La Mata und Llano Negro in Garafía. Wegen Waldweg, Wetter und möglicher betrieblicher Änderungen sollten Besucher Öffnung und Wegzustand vorab prüfen.
In Belmaco wurden im 18. Jahrhundert die ersten auf den Kanaren dokumentierten Felsgravuren entdeckt. Zehn natürliche Wohnhöhlen und eine Station mit Petroglyphen bilden den archäologischen Komplex. Das Besucherzentrum erklärt die Fundstelle mit Modellen, Fotografien und multimedialen Inhalten; ein Rundweg verbindet Ausstellung und Höhlen. Der Park liegt an der Straße von Hoyo de Mazo nach Fuencaliente, Kilometer 7, Lomo Oscuro. Der Außenweg kann bei ungünstigem Wetter eingeschränkt sein.
In einer alten Windmühle in Monte Pueblo entstand eine besondere Keramikwerkstatt. Ramón Barreto Leal und Carmen Cabrera Medina entwickelten in Zusammenarbeit mit Archäologen Nachbildungen benahoaritischer Gefäße, deren Formen und eingeritzte Muster sich an Originalfunden orientieren. Ausstellung, Werkstatt und das historische Mühlengebäude erzählen gemeinsam von diesem Handwerk. El Molino liegt in der Calle Monte de Pueblo 30 in Villa de Mazo. Da es sich um einen familiengeführten Werkstattbesuch handelt, empfiehlt sich eine vorherige Bestätigung.
Das Inselmuseum befindet sich im ehemaligen Franziskanerkloster an der Plaza de San Francisco. Seine Sammlungen reichen von flämischer Kunst und kanarischer Malerei bis zu Keramik, Stickerei, Seide und naturkundlichen Exponaten. Wechselausstellungen ergänzen die dauerhaft gezeigten Bestände und machen das Haus zu einem zentralen Kulturort der Insel.Adresse: Plaza de San Francisco 3, Santa Cruz de La Palma. Das Cabildo veröffentlicht aktuelle Öffnungszeiten und Sonderausstellungen; sonntags und an Feiertagen bleibt das Museum gewöhnlich geschlossen.
Die Casa Vandewalle in der Calle Virgen de la Luz 13 wurde als Museo de Arte Contemporáneo eröffnet und zeigte kanarische Kunst in einem rekonstruierten historischen Haus. Im selben Gebäude war auch das interaktive Centro de Interpretación de la Bajada untergebracht, das die Danza de los Enanos, den Minué und weitere Teile der fünfjährlichen Festtradition erklärt. Nutzung und Programm des städtischen Hauses haben sich in den vergangenen Jahren mehrfach verändert. Es dient weiterhin kulturellen Ausstellungen und Veranstaltungen; ob eine Dauerausstellung zugänglich ist, sollte vor dem Besuch beim Rathaus geprüft werden.
An der Plaza de la Alameda steht der Barco de la Virgen, eine weithin sichtbare Nachbildung einer Karavelle des 15. Jahrhunderts. Im Inneren zeigt das städtische Schifffahrtsmuseum Modelle, Seekarten, Dokumente und historische Objekte zur Bedeutung La Palmas für die Atlantikfahrt und zum Schiffbau in Santa Cruz. Auch die Decks können besichtigt werden. Adresse: Plaza de la Alameda, Santa Cruz de La Palma. Das Museum nennt derzeit Montag bis Freitag 10:00 bis 18:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag 10:00 bis 14:00 Uhr. Telefon: +34 922 411 787.
Im Museo-Taller de la Seda lässt sich der gesamte traditionelle Herstellungsprozess verfolgen: von der Aufzucht der Seidenraupen über das Abhaspeln und Färben bis zum Weben auf historischen Webstühlen. Las Hilanderas bewahren dieses vollständig von Hand ausgeführte Verfahren und verbinden Museum, lebendige Werkstatt und Verkauf eigener Seidenarbeiten. Das Museum liegt in der Calle Manuel Taño 4 in El Paso.
Das Zigarrenmuseum in San Pedro erzählt von Tabakanbau, Trocknung, Auswahl der Blätter und dem Rollen der Puros Palmeros. Werkzeuge, Fotografien und Vorführungen machen verständlich, wie stark dieses Handwerk mit der Auswanderungs- und Wirtschaftsgeschichte der Insel verbunden ist. Im Museum werden auch Zigarren lokaler Hersteller angeboten. Es liegt im Parque de Los Álamos in San Pedro, Breña Alta.
Das Weinmuseum führt durch fünf Jahrhunderte palmerischen Weinbaus. Tafeln und historische Werkzeuge erklären Anbaugebiete, Rebsorten, Jahresarbeit und Kelterung; im Garten stehen ein alter Lagar aus kanarischer Kiefer, ein Wasserspeicher und typische Reben. Verkostung und Verkauf lokaler Weine ergänzen den Besuch. Das Haus liegt am Camino El Callejón 98 bei der von Luis Morera gestalteten Plaza de la Glorieta in Las Manchas de Abajo. Es befindet sich südlich der Lavafelder des Tajogaite und ist wieder erreichbar; wegen möglicher Bau- oder Zugangsarbeiten sollte die Öffnung vorab bestätigt werden.
Die herrschaftliche Casa Roja aus dem frühen 20. Jahrhundert vereint das Stickereimuseum und das Dokumentationszentrum des Corpus Christi. Ausgestellte Trachten, kirchliche Textilien, Fotografien und Entwürfe zeigen das palmerische Sticken sowie die vergänglichen Bögen und Teppiche aus Pflanzen, Samen und Blüten, die Villa de Mazo zum Fronleichnamsfest schmücken. Adresse: Calle Maximiliano Pérez Díaz 23, Villa de Mazo. Das Museum öffnet nach aktueller Gemeindeinformation montags bis samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr und dient außerdem als Ort für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen.
Das Museo del Plátano widmet sich einer Kulturpflanze, die Landschaft und Wirtschaft des Aridane-Tals seit dem späten 19. Jahrhundert stark geprägt hat. Fotos, Werkzeuge und Dokumente erläutern Sorten, Bewässerung, Pflege, Ernte, Verpackung und Vermarktung der kanarischen Banane sowie das Leben der Menschen in den Plantagen. Das Museum liegt im historischen Ortsteil El Charco von Tazacorte, umgeben von traditionellen Häusern und Bananenfeldern. Da die kommunalen Öffnungszeiten wechseln können, empfiehlt sich eine Bestätigung bei der Touristeninformation.
Das Museo de Interpretación del Gofio befindet sich in der restaurierten Windmühle von Las Tricias, die bis 1953 arbeitete. Im Inneren werden Mechanik und Arbeitsweise der Mühle sowie die Herstellung des gerösteten Getreidemehls erklärt, das seit vorspanischer Zeit ein Grundnahrungsmittel der Kanaren ist. Adresse: Calle El Polvillo, 38788 Las Tricias, Garafía. Die Gemeinde veröffentlicht aktuelle Zeiten und Tarife; Telefon: +34 922 400 277 oder +34 695 350 395.
El Regente ist eine 1873 errichtete Wassermühle oberhalb von Los Sauces. Das restaurierte Gebäude bewahrt Turbinenraum, Mahlwerk, Küche mit Holzofen und weitere Elemente des ländlichen Alltags. Damit ist es nicht nur ein Gofio-Museum, sondern ein kleines ethnografisches Zentrum über Wasserwirtschaft, Ernährung und traditionelle Arbeit. Adresse: Calle Los Molinos 33, San Andrés y Sauces. Besichtigungen und Öffnung sollten direkt bei der Gemeinde erfragt werden.
In der Casa de la Cultura von Santo Domingo in Garafía zeigt ein ethnografisches Interpretationszentrum, wie die Menschen im Nordwesten der Insel früher lebten und arbeiteten. Fotografien, Modelle und interaktive Medien beleuchten Landwirtschaft, Viehzucht, Handwerk, Kleidung und Feste.
Ob kanarische Hausmannskost, Fisch am Meer oder ein Abend in der Tapasbar: Auf La Palma gibt es viel zu probieren. Hier findet Ihr eine Auswahl von Restaurants, die Euch als Ausgangspunkt für Eure eigenen Entdeckungen dienen kann. Wenn Ihr einen besonderen Tipp habt, freuen wir uns darüber.
Öffnungszeiten und Ruhetage können sich ändern. Prüft sie bitte vor der Anfahrt direkt beim Restaurant; am Wochenende und an Feiertagen lohnt sich eine Reservierung.
Grillrestaurant mit internationaler Küche
Ctra. General Tajuya 49, 38750 El Paso
Tel.: +34 622 09 89 90
Öffnungszeiten: Mittwoch: 16:30 – 21:30 Uhr, Do – So: 13:30 – 16:30, 17:30 – 21:30 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen
Kanarische und Internationale Küche
Urbanizacion Celta 1, 38750 El Paso
Tel: 0034 922 40 26 18
Öffnungszeiten: Fr – Di 13:00 – 22:00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag geschlossen
Internationale Küche
Ctra. General Empalme Dos Pinos 57 (Celta), 38750 El Paso
Tel: 0034 922 40 23 05
Öffnungszeiten: Do + Fr 18:00 – 22:00 Uhr, Sa 14:00 – 22:00 Uhr, So 14:00 – 21:00 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen
Italienische Küche
Camino Pino Santiago 40, 38750 El Paso
Tel: 0034 922 46 24 03
Öffnungszeiten: Di – Sa 13:00 – 16:00 Uhr,
Sonntag und Montag geschlossen
Kanarische Küche, Grillgerichte
Cam. Cantadores 2, 38750 El Paso
Tel: 0034 922 40 21 95
Öffnungszeiten: Mi – Sa 12:00 – 23:00 Uhr, So 12:00 – 21:00 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen
Internationale und Italienische Küche
Ctra. General Tajuya 2, 38750 El Paso
Tel: 0034 922 48 55 06
Öffnungszeiten: Fr – Di 13:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Einfaches Restaurant mit kanarischer Küche
Ctra. General Dos Pinos, 38750 El Paso
Öffnungszeiten: Mo – So 6:00 – 23:00 Uhr
Italienische Küche, Pizza
Calle Fernandez Taño 56, 38760 Los Llanos
Tel: 0034 922 40 26 48
Öffnungszeiten: Do – Mo 13:00 - 16:00 Uhr und 19:30 – 23:30 Uhr, Dienstag 13:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Internationale Küche, Fisch-Spezialitäten, Burger
Plaza de España 3, 38760 Los Llanos
Tel: 0034 822 61 40 14
Öffnungszeiten: Mo + Do 13:30 – 17:00 Uhr und 19:00 – 22:00 Uhr, Fr + Sa 13:30 – 17:00 Uhr und 19:00 – 23:00 Uhr, So 13:30 – 16:30 Uhr
Dienstag geschlossen
Argentinische Küche, Grillgerichte
Calle Fernandez Taño 29 A, 38760 Los Llanos
Tel: 0034 695 36 88 74
Öffnungszeiten: Do – Sa + Mo 13:30 – 16:00 Uhr und 19:30 – 22:00 Uhr, Mi 19:00 – 22:00 Uhr, So 13:30 – 16:00 Uhr
Dienstag geschlossen
Fischspezialitäten
El Remo s/n, Los Llanos de Aridane
Tel: 0034 654 14 16 27
Öffnungszeiten: Mo – Fr 13:00 – 21:00 Uhr
Samstag und Sonntag geschlossen
Kanarische Küche
Plaza Castilla 1, 38770 Puerto de Tazacorte
Tel: 0034 822 29 77 60
Öffnungszeiten: Fr – Mi 13:00 bis 22:00 Uhr
Donnerstag geschlossen
Kanarische Küche
Paseo de los Beatos Mártires de Tazacorte s/n, 38779 Tazacorte
Tel: 0034 922 40 61 36
Öffnungszeiten: Mi – Mo 11:00 – 23:00 Uhr
Dienstag geschlossen
Kanarische Küche, Fischspezialitäten
Av. El Emigrante s/n, 38770 Puerto de Tazacorte
Tel: 0034 922 48 05 33
Öffnungszeiten: Fr - Di 12:30 – 22:30 Uhr
Mittwoch und Donnerstag geschlossen
Kanarische und spanische Küche
C. Los Volcanes 23, 38740 Fuencaliente
Tel: 0034 922 44 44 27
Öffnungszeiten: Di - Sa 13:00 – 17:00 Uhr
So + Mo geschlossen
Einige Orte zeigen besonders eindrucksvoll, wie vielfältig La Palma ist – von der Caldera und den Vulkanen bis zur Altstadt von Santa Cruz. Plant für die Ziele in den Bergen etwas Zeit ein und prüft vor dem Aufbruch Wetter, Zugänge und mögliche Reservierungen.
Der Nationalpark im Herzen La Palmas beeindruckt mit steilen Felswänden, Kiefernwäldern und tief eingeschnittenen Tälern. Schon der Blick vom Aussichtspunkt La Cumbrecita vermittelt einen Eindruck von seiner Größe.
Wenn Ihr in die Caldera wandern möchtet, wählt eine Route, die zu Eurer Kondition passt, und informiert Euch vorher über Wetter, Wegzustand und Zugang. Auch von den Aussichtspunkten am Rand eröffnen sich großartige Panoramen.
Der Roque de los Muchachos ist mit rund 2.426 Metern der höchste Punkt La Palmas. Bei guter Sicht reicht der Blick über die Caldera und bis zu den Nachbarinseln.
Auf dem Höhenzug befindet sich das Observatorio del Roque de los Muchachos mit dem Gran Telescopio Canarias. Wer die Sternwarten von innen sehen möchte, sollte sich vorab über Führungen und Reservierungen informieren. Auch ohne Führung lohnt sich ein Ausflug bei klarem Himmel – denkt an warme Kleidung.
Die Inselhauptstadt lädt mit Kopfsteinpflaster, historischen Fassaden und den bekannten Holzbalkonen zu einem Stadtbummel ein. Auf der Plaza de España stehen das Rathaus und die Kirche El Salvador.
In der Calle O’Daly findet Ihr Geschäfte, Cafés und lokale Spezialitäten. Nehmt Euch Zeit für die Gassen und den Blick auf die Stadt vom Meer aus.
Die eisenhaltigen Ablagerungen färben die Felswand am Wasserfall in Rot-, Orange- und Ockertönen. Die Cascada liegt im Gebiet der Caldera de Taburiente und ist nur auf einer längeren Wanderung zu erreichen.
Prüft die aktuelle Wegführung und Wasserverhältnisse, bevor Ihr die Tour plant.
Die Vulkanroute führt über die Cumbre Vieja durch Kiefernwald und karge Vulkanlandschaften bis in den Süden der Insel. Unterwegs wechseln sich weite Ausblicke mit eindrucksvollen Lavafeldern ab.
Die lange Strecke mit deutlichen Höhenunterschieden richtet sich an geübte Wandernde. Achtet auf die aktuellen Hinweise zu Wegzustand, Wetter und Rücktransport.
Unter einem mächtigen Felsüberhang an der Westküste stehen die weiß getünchten Häuser der kleinen Bucht, die auch „Schmugglerbucht“ genannt wird. Der Ort bei Tijarafe bietet einen ungewöhnlichen Blick auf die Küstenlandschaft.
Die Zufahrt und der Fußweg zur Bucht sind steil. Prüft die Bedingungen vor der Fahrt und bleibt bei hohem Wellengang vom Wasser fern.
Die geschützte Bucht an der Ostküste verbindet schwarzen Sand mit guten Möglichkeiten zum Baden, Schnorcheln und Tauchen. Unter Wasser gibt es vulkanische Felsformationen zu entdecken.
Beachtet auch hier die Strandflaggen und die aktuellen Bedingungen im Wasser. Restaurants und Cafés liegen in der Nähe.
An der Südspitze der Insel bilden die weißen Salzbecken einen starken Kontrast zu schwarzer Lava und blauem Meer. Bei einem Spaziergang könnt Ihr die traditionelle Salzgewinnung aus der Nähe sehen.
In der Nähe stehen die Leuchttürme von Fuencaliente. Der Besuch lässt sich gut mit einem Abstecher an die Küste verbinden.